KAB St. Josef Hollage - Aus dem Glauben für eine gerechte Gesellschaft
veröffentlicht am 13. November 2017

Mit Blick auf einen beeindruckenden Sternenhimmel und bei besten Wettervoraussetzungen starteten wir, die Jungen Erwachsenen, unseren Laternenumzug am Montag, den 13.11. in Hollage-Ost. Die vorbereiteten heißen und kalten Getränke sollten der Stärkung bis zu unserem Ziel, der Gaststätte Beckmann, dienen. Auch die traditionellen Martinsgänse durften natürlich nicht fehlen. Bereits kurz nach dem Start spürten wir das Verlangen nach einer ersten Pause, die von einigen, die mit mehr oder weniger heruntergebrannten Kerzen aus dem Vorjahr gestartet waren, direkt zu einem flotten Kerzenwechsel genutzt wurde.
Laternen- und Martinslieder für den Umzug waren vorab fein säuberlich zu Papier gebracht worden, damit auch jede in Vergessenheit geratene Strophe mitgesungen werden konnte. Und so zogen wir, angetrieben vom Gesang, mit unseren „hell wie Mond und Sterne“ leuchtenden Laternen „bis in weite Ferne“ – ins Alte Dorf. Nur der Wunsch „Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht!“ sollte sich in diesem Jahr nicht erfüllen: Ein Bild des Grauens bot sich uns, als die Spinnenlaterne beim Wechsel der Kerzen plötzlich in Flammen aufging. Nur ein trauriger Aschehaufen blieb übrig, kaum etwas erinnerte noch an das einst gebastelte Werk. Gott sei Dank hatten wir außer der Spinne keine weiteren Verletzten zu beklagen. So tranken wir auf den Schreck noch einen und konnten dann weiterziehen.
Schließlich erreichten wir das Gasthaus Beckmann, wo wir mit Glühwein, Kakao und Schneemännchen-Punsch begrüßt wurden. Bei Speis und Trank ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.