veröffentlicht am 28. Mai 2017

Mit großer Mehrheit (wir gratulieren!) sind Andreas Luttmer-Bensmann, ehemaliger Osnabrücker KAB-Diözesansekretär (über 90%), und Maria Etl, bisherige Bundessekretärin der KAB Österreichs (77%), auf dem 16. KAB-Bundesverbandstag in Krefeld zum neuen Bundesvorstand der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) gewählt worden. Beide sehen sich beauftragt, dem katholischen Verband mit bundesweit 100.000 Mitgliedern ein klares Profil als Bildungsbewegung und als Bewegung für soziale Gerechtigkeit zu geben. „Wir müssen die Zukunft der Arbeit neu und menschenwürdig gestalten. Dies muss mit dem Blick auf Nachhaltigkeit und einer stärkeren Verteilungsgerechtigkeit geschehen. Um dies umzusetzen, sind wir alle gefordert“, appellierte Andreas Luttmer-Bensmann an die Delegierten aus den Diözesen (auch Osnabrücker Delegierte waren anwesend), diesen Prozess zu unterstützen.
Zuvor hatte der Verbandstag den KAB-Leitantrag „Arbeit. Macht. Sinn.“ verabschiedet, der unter anderem die „wirtschaftlichen Herrschaftsstrukturen“ thematisiert und sich gegen „ein weiteres Öffnen der Schere zwischen Arm und Reich“ stellt. Mit einer Zweidrittel-Mehrheit wurde zudem eine neue Satzung beschlossen, die den Verband strukturell neu aufstellt. Vorgesehen sind unter anderem schlankere Gremien und klar gegliederte Verantwortungen, um sich aktiv in politische, arbeitsweltliche und kirchliche Themen einzumischen.
Neu gewählt wurde auch ein neuer Aufsichtsrat, zu dem u.a. Georg Obermeyer aus Hagen gehört. Verabschiedet in Krefeld wurde der bisherige Bundespräses Johannes Stein. Seine Stelle konnte noch nicht wieder neu besetzt werden.