KAB St. Josef Hollage - Aus dem Glauben für eine gerechte Gesellschaft
veröffentlicht am 14. Mai 2015

Etwas kalt war es noch, als sich an Christi Himmelfahrt gegen 9.30 Uhr große und kleine Fahrradfahrer zur traditionellen Radtour aufmachten. Zunächst ging es von der Kirche aus über den Dörnter Weg Richtung Brockhausen hin zur Schleuse, bevor es am Kanal entlang wieder zurück Richtung Halen und weiter zur Barlager Brücke ging. Schön, das frische Maigrün der Bäume unterwegs. An der anderen Seite des Kanals setzten wir unsere Tour fort und kamen gut gelaunt an unserem ersten Haltepunkt am Rastplatz in Achmer an. Hier standen schon Getränke und Süßigkeiten zur Stärkung bereit. Nach dieser Pause führte der Weg weiter am Kanal entlang, bis eine Reifenpanne die Radler ausbremste.

 

Während das Gros der Gruppe zur zweiten Station weiterfuhr, flickten einige Helfer den kaputten Reifen und trafen nach kurzer Zeit ebenfalls am vereinbarten Treffpunkt ein. Etwas später war dann unser Ziel, das Pfarrheim der Kirchengemeinde Hl. Geist in Bramsche, erreicht. Herzhafter Duft von frisch gebratenen Würstchen empfing die Radler, die sich den Mittagsimbiss schmecken ließen. Während die Kinder gleich den Bolzplatz in Beschlag nahmen, war unter den Erwachsenen gemütliches Beisammensein angesagt, waren doch auch einige ältere KAB-Mitglieder mit dem Auto in die Gartenstadt nachgekommen, sodass insgesamt fast 60 Personen anwesend waren.

 

Wie in den letzten Jahren feierten wir in diesem Rahmen auch diesmal eine kleine Maiandacht. Als wir dann aus der Kirche kamen, ließ sich auch die Sonne blicken und Kaffeeduft empfing uns im Pfarrheim. Die jungen Erwachsenen hatten schon den Kaffeetisch gedeckt und die selbstgebackenen Kuchen als Buffet aufgebaut. Eine reiche Auswahl leckerer Köstlichkeiten stand bereit. Gegen 15.30 Uhr war es dann Zeit, sich wieder auf die Fahrräder zu schwingen und den Heimweg anzutreten. Dieser führte wieder am Kanal entlang, dann an Feldern und Wiesen vorbei Richtung Engter. Und wieder zwang ein platter Reifen die Gruppe zu einem – diesmal etwas längeren – Stopp, bevor aber alle Teilnehmer den Weg fortsetzen und den Vossberg erklimmen konnten. An der Alten Kirche wurde ein letzter Halt eingelegt und ein Dank an alle Helferinnen und Helfer ausgesprochen, die zum Gelingen der Familienfahrradtour beigetragen hatten. Schön, dass sich so viele beteiligt und mitgemacht haben.