veröffentlicht am 24. Juni 2018

Am Samstag, dem 23. Juni waren KAB-Vertreter aus den Vorständen der einzelnen Ortsgruppen des Bezirks Osnabrück in Belm zusammengekommen, um sich – fortsetzend zur letztjährigen Tagung – erneut mit Zukunftsfragen auseinanderzusetzen. Unter der Leitung von Kathrin Brinkmann (Arbeitsgemeinschaft der Verbände (AGV), kfd-Referentin) und Nicole Muke (Leiterin des Bereiches Gemeindeentwicklung / Gremienarbeit), die zuerst biblisch in den Tag einführten, nahmen die Männer und Frauen zunächst die eigenen Anfänge im Verband in den Blick, bevor sie sich über Höhepunkte und gelungene Ereignisse unterhielten und sich Gedanken zur Zukunft machten. In Kleingruppen wurden dann wesentliche Stichworte zur KAB-Verbandarbeit notiert und mit Geschichten unterfüttert, denn: Geschichten schaffen Wirklichkeiten!

Nach dem Mittagessen ging es für die Teilnehmer erneut in verschiedene Arbeitskreise, um prägnante Sätze, die die KAB als Verband beschreiben, zu formulieren bzw. eine Laudatio auf das Tun der KAB zu schreiben. Bei all dem wurde deutlich, wie sehr es Anliegen und Verpflichtung der KAB ist, sich aus dem Glauben heraus für soziale Gerechtigkeit und gutes Leben für alle einzusetzen und das gelungene Gute auch zu sehen und öffentlich zu machen – „Menschen für Menschen“ war hier ein Schlagwort. Raum nahm auch die „Feier der Preisverleihung“ der Deutschen Bischofskonferenz ein: Die KAB hatte nämlich den ersten Platz für den Einsatz für den Sonntagsschutz erhalten – zunächst nur fiktiv, aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen!

Ein mutmachender Nachmittag wurde mit der hl. Messe in der Pfarrkirche St. Dionysius abgeschlossen, in dem auch des ehemaligen KAB-Sekretärs, Bernhard Schopmeyer, gedacht wurde, der am 23. Juni 1945 im Bürgerpark in Osnabrück erschossen worden war. Viele sind davon überzeugt, dass er von Nazis ermordet wurde und der Tod Schopmeyers politisch motiviert war, hatte er als Nazigegner doch immer wieder die Bestrafung der Täter und konsequente Wiedergutmachungen und Entschädigungen der Opfer gefordert.