veröffentlicht am 29. Juli 2026

In einer ersten Podiumsveranstaltung haben KAB, kfd, Kolping und Ministranten aus St. Josef Hollage im rappelvollen Saal Barlag allen sieben Kandidatinnen und Kandidaten zur Bürgermeisterwahl die Chance gegeben, sich und ihre Meinung zu präsentieren. Dabei ging es unter der Leitung vom souverän durchs Programm führenden Andreas Luttmer-Bensmann vor allem um ehrenamtliches Engagement, um Unterstützung und Wertschätzung, um das Thema bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen und die Ausweitung von Baugebieten sowie um Begegnungsorte. In einer Speedrunde wurden des Weiteren Positionen etwa zu Investitionen für Instandsetzungen, zur Flexibilisierung von Sonntagsöffnungen, zur A33 Nord oder Frauen in Führungspositionen abgefragt. Im Anschluss standen alle Bewerber noch für Einzelgespräche zur Verfügung. Viel ist zu dieser Veranstaltung schon veröffentlicht worden. Daher hier noch nur einige nachdenkenswerte Anmerkungen, die sich aus dem Abend ergeben haben:

  • Wo sind bei der Fülle der Menschen hier die Jugendlichen?
  • Die Position der KAB zu Sonntagsöffnungen ist bekannt! (Das freut uns sehr und zeigt, wie wichtig, aber auch bekannt wir mit unserem Tun sind. Also weiter so!!)
  • Es braucht eine Verschriftlichung bzw. eine bessere Bekanntmachung aller Treffs und Begegnungsorte, die schon vorhanden sind!
  • Einsamkeit ist ein generationsübergreifendes Thema!
  • Die Gestaltung der „Grünen Wiese“ bleibt spannend!
  • Ein Austausch mit politisch Verantwortlichen und transparentes Handeln bleiben wichtig!

Zum Abschluss erhielten alle Kandidat*innen ein gerahmtes Bild mit einem Vers aus dem Alten Testament: „Suchet der Stadt Bestes. Denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl! (Jer 29,17)“ Diesen Auftrag gab A. Kampsen allen mit auf den Weg, nämlich in und für Wallenhorst zum Wohle aller zu handeln und sie hofft, dass das Foto dann mahnend und einladend künftig auch auf dem Schreibtisch der neuen Bürgermeisterin/ des neuen Bürgermeisters stehen wird.