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Aktuelle Berichte
21. November 2022Vom 11.-13. November konnten nach drei Verschiebungen endlich wieder Geistliche Tage für Paare stattfinden. Nach der Anreise am Freitagmittag und dem Bezug der Zimmer war Zeit zum „Ankommen“. Ausgestattet mit einem Impuls war beim Spaziergang am Meer oder in der Weite von Feldern und hohem Himmel Gelegenheit, sich zu fragen, in welcher Stimmung, mit welchen Eindrücken der vergangenen Woche und welchen Erwartungen jede und jeder hier ist. Gemeinsam wurden dann Kaffee und Kuchen genossen, bevor das Thema des Paarwochenendes vorgestellt wurde: „ Aus dem Glauben respektvoll handeln und sprechen.“ Zunächst ging es um Wertschätzung für sich selbst („Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“). Es galt mindesten zehn positive Dinge über sich selbst aufzuschreiben und sich etwa der Frage zu stellen, was die eigene Wertschätzung mit der Wertschätzung anderer Menschen zu tun hat. Nach einer Zeit der Einzelbesinnung wurde sich in Kleingruppen darüber ausgetauscht. Danach erwartete uns, wie in den vergangenen Jahren auch, ein wieder ausgezeichnetes Abendessen, bevor ein gemütliches Beisammensein den Freitag abrundete. Der Samstag stand ganz im Zeichen des „Respektes“. Was ist eigentlich Respekt? Wen würde ich als Respektsperson bezeichnen? Vor wem hatten meine Eltern früher Respekt und hat sich da etwas bei mir geändert? Wo erlebe ich Respektlosigkeit in meinem Alltag/ im persönlichen Umfeld/ im Beruf? Wie ist Jesus mit Menschen in seinem Umfeld umgegangen? Solche Fragestellungen beschäftigten uns am Vormittag, die wir wieder einzeln bzw. in Kleingruppen besprachen. Nach dem Mittagessen war Raum zur persönlichen Gestaltung; es war Zeit, um Kraft schöpfen, die Natur zu genießen bzw. die Seele baumeln zu lassen, einen (Strand)- Spaziergang zu unternehmen oder auch nach Esens zu fahren, um in der Kirche Stille zu suchen und/oder zu beten. Respektlosigkeiten gegenüber Polizei und Rettungskräften und Respektlosigkeiten in der Sprache („Zigeuner“soße) beschäftigten uns nach dem Kaffeetrinken. Als zusätzlichen Punkt nahmen wir die Frage nach einer gendergerechten Sprache in den Blick. In Frauen- und Männergruppen getrennt wurde hier durchaus kontrovers diskutiert. Ein Wortgottesdienst unter dem Thema „Kostbar bist du in meinen Augen“ bestimmte zunächst den Abend. Angelika Kampsen hatte diesen vorbereitet und ging in ihrer Predigt auf die Würde und den Wert jedes Menschen als Abbild Gottes ein und nahm auch Bezug auf Jesu Umgang gerade mit den Bedürftigen und an den Rand Gedrängten. Mitgebracht hatte sie zwei König*innen des Bonner Diakons Ralf Knoblauch. Dieser schafft seine Figuren gerade als Symbol für die Würde eines jeden Menschen und bringt sie besonders zu denjenigen, denen die Würde in unserer Welt und Gesellschaft so häufig nicht entgegengebracht wird. Als Erinnerung bekam jede und jeder von uns eine kleine gegenüber anderen erinnern. Der Gedanke, einander Ansehen zu schenken, wurde auch in der Paarsegnung aufgenommen, in der sich die Paare nach einem Gebet individuell segneten. Auch dieser Abend ging mit einem gemütlichen Zusammensein zu Ende. Am Sonntag stand traditionell zunächst eine Yogaeinheit auf dem Programm, die Rita Schwegmann wieder mit viel Engagement vorbereitet hatte und durchführte. Danach waren die Paare eingeladen, ihre Ehe und den Umgang miteinander zu betrachten, denn Respekt oder Achtung gehören zu den wichtigsten Säulen einer Partnerschaft. Aber Respekt ist sehr anfällig gegenüber Routine und so werden viele Paare mit zunehmender Länge der Partnerschaft immer respektloser und vielleicht herabwürdigender. „Wie sieht es bei uns aus? Hat sich im Laufe unserer Partnerschaft unser Umgang miteinander geändert?“ Die für viele so wertvolle Paarzeit am Sonntagmorgen konnte wieder genutzt werden, um die eigene Beziehung in den Blick zu nehmen und sich mit Fragen zu beschäftigen, die sonst im Alltag vielleicht nicht so zur Sprache kommen. Eine Geschichte über Wertschätzung rundete im Plenum die Geistlichen Tage ab, die für alle wieder eine schöne und inspirierende Zeit war. Und natürlich steht für alle 12 Paare außer Frage, dass es ein nächstes Paarwochenende geben soll. Vielen Dank, Angelika, für deine Vorbereitung und Gestaltung. [...] Weiterlesen...
20. Oktober 2022Nachdem in den letzten beiden Monat die Malteser ihr Angebot mit Hausnotruf und Essen auf Rädern vorgestellt haben (und sogar ein neues Mitglied gewinnen konnten) und es durch Herrn Thomas Schmitt von der Verbraucherzentrale eine kostenlose Energieberatung am KAB-Mobil gab, wird am 4. November (16.00 – 17.30 Uhr) die ökumenische Hospizgruppe sich und ihre Angebote hinsichtlich Sterbe- und Trauerbegleitung vorstellen. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sterbende zu begleiten und Angehörige bei der Betreuung zu unterstützen. Wir verabreden Besuche und übernehmen Sitzwachen zur kurzfristigen Entlastung der Angehörigen. Wir versuchen herauszufinden, was der Sterbende im Augenblick braucht, leisten kleine Handreichungen, halten eine Hand, sitzen still am Bett, beten, lesen vor. Wir versuchen zu trösten und sind bereit, entlastende Gespräche zu führen“, so beschreiben die Mitarbeitenden ihren Dienst. Informieren Sie sich gerne, auch über die weiteren Angebote wie die Trauercafés in Hollage und Rulle. Diese möchten Ihnen Raum und Zeit geben, sich mit anderen Trauernden zu treffen, sich auszutauschen, zu schweigen und zuzuhören, zu weinen und zu lachen und Kraft und Mut für den Alltag zu schöpfen, denn manchmal kann es hilfreich sein, den Verlust eines geliebten Menschen und den Schmerz über seinen Tod gemeinsam zu tragen. Natürlich stehen auch Getränke bereit und es ist Zeit zur Begegnung und zum Klönen. die ökumenische Hospizgruppe vorstellen. Kommen Sie also gerne zum Josefsplatz! [...] Weiterlesen...
30. August 2022Am 24. August trafen sich nach längerer Zeit endlich wieder ca. 40 Seniorinnen und Senioren der KAB Hollage und Wallenhorst im PNH in Hollage. Nach einem Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen und regem Austausch war Zeit für die inhaltliche Ausrichtung des Nachmittags. Gezeigt wurde der am 23. Juni im Industriemuseum uraufgeführte Film zu Bernhard Schopmeyer. Unter dem Titel „Mord im Bürgerpark. Warum musste Bernhard Schopmeyer sterben?“ hat Hermann Haarmann, Pressesprecher des Bistums, im Auftrag der KAB Osnabrück einen Film über diesen Mann gedreht. Darin werden die letzten Lebensminuten von B. Schopmeyer gezeigt, es kommen aber auch Familienangehörige zu Wort bzw. ordnen u.a.  Hans-Gert Pöttering, ehemaliger Präsident des Europaparlaments und Bischof Franz-Josef Bode die Lebensleistung des gebürtigen Hageners ein. Schopmeyer, ein KAB Sekretär der 20iger /Anfang 30iger Jahre, wurde kurz nach dem zweiten Weltkrieg im Bürgerpark ermordet. Zwar konnte ein nationalsozialistischer Hintergrund für den feigen Mord nie nachgewiesen wäre, er gilt aber als wahrscheinlich, da der entschiedene Nazigegner Schopmeyer immer wieder die Bestrafung der Täter und konsequente Wiedergutmachungen und Entschädigungen der Opfer forderte. Nach dem eindrucksvollen Film (zu finden unter: https://www.kab-os.de oder https://www.youtube.com/watch?v=l25Db_ojuFA) stand Referent Michael Lagemann für weitere Erklärungen zur Verfügung, war er doch maßgeblich an der Entstehung des Filmes beteiligt und hat zudem intensive Kontakte zur Familie Schopmeyer. So hatte M. Lagemann einige Originale dabei, etwa das Gesellenprüfungsbuch von Bernhard Schopmeyer, zwei Briefe des seligen Nikolaus Groß an diesen (einmal mit Gratulation zur Geburt der jüngsten Tochter Mechthild, der zweite mit der Bitte, Schopmeyer möge sich dem Widerstand beim Fuldaer Kreis anschließen) oder auch das „Sofortprogramm“, in dem B. Schopmeyer 18 Forderungen aufgestellt hatte, wie man nach dem Krieg mit Nazis umgehen sollte (etwa Entfernung aus dem Schuldienst). Beim Herumreichen der Dokumente war immer wieder Gelegenheit für Gespräche zu unterschiedlichen Fragestellungen und Situationen; einige Teilnehmende berichteten auch von eigenen Kontakten zur Familie Schopmeyer bzw. Hintergründen. Viel zu schnell war die Zeit verstrichen. Es war insgesamt ein interessanter und schöner Nachmittag, mit dem der Grundstein für weitere gemeinsame Treffen von Hollage und Wallenhorst gelegt ist.  Einen Dank geht an das Vorbereitungsteam.   [...] Weiterlesen...

 

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